LANDESWEITES PROJEKT · 2023–2024
MO Brandenburg
Gemeinsam stark sein
MO Brandenburg war eine landesweite Servicestelle zur Stärkung migrantischer Organisationen im Land Brandenburg. Sie war beim Geflüchteten Netzwerk Cottbus e.V. angesiedelt und wurde mit Mitteln aus dem Haushaltstitel der Landesintegrationsbeauftragten aufgebaut.
Von 2023 bis 2024 unterstützte das Projekt Vereine und Initiativen dabei, sich zu vernetzen, ihre Strukturen zu professionalisieren, Fördermöglichkeiten zu nutzen und ihre Interessen sichtbarer zu vertreten.
MO BRANDENBURG 2024 IN ZAHLEN
Vernetzung im ganzen Land
55
Organisationen
im Projektbestand
25
Treffen
persönlich oder virtuell
14
Direkte Kontakte
per E-Mail oder Telefon
2023–2024
Laufzeit
landesweite Servicestelle
ZIELE UND ARBEITSWEISE
Organisationen stärken – Zusammenarbeit ermöglichen
Selbstständigkeit & Professionalität: Unterstützung bei Projektplanung, Antragstellung und beim Aufbau tragfähiger Vereinsstrukturen.
Zusammenarbeit & Austausch: Vernetzung migrantischer Organisationen untereinander sowie mit weiteren gesellschaftlichen Akteuren.
Sichtbarkeit & Anerkennung: Migrantische Organisationen als wichtige Akteure für Integration und Teilhabe sichtbarer machen.
Nachhaltige Teilhabe: Langfristige Strukturen fördern, die gesellschaftliche Beteiligung und Selbstorganisation stärken.
Was MO Brandenburg konkret gemacht hat
• Individuelle Beratung und Begleitung zu Vereinsorganisation, Verwaltung sowie finanziellen und rechtlichen Fragen.
• Workshops zu Projektmanagement, Finanzverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und digitalen Kompetenzen.
• Gruppentreffen und Vernetzung zwischen migrantischen Organisationen.
• Aufbau von Brücken zu nicht-migrantischen Organisationen und gemeinsamen Kooperationen.
• Kontinuierlicher Austausch mit kommunalen Integrationsbeauftragten.
• Aufbau der Plattform mo-brandenburg.de als Informations-, Arbeits- und Vernetzungsangebot.
WARUM DIE SERVICESTELLE GEBRAUCHT WURDE
Gemeinsame Herausforderungen
Die Gespräche mit den Organisationen zeigten wiederkehrende Herausforderungen: starke Abhängigkeit vom Ehrenamt, begrenzte Finanzierung, fehlende Räume, geringe Verwaltungskapazitäten, digitale Hürden, Unsicherheit bei Förderanträgen und Projektmanagement sowie zu wenig Vernetzung.
Hinzu kamen Schwierigkeiten bei politischer Beteiligung und Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung.
Wirkung und Ausblick
Schulungen, Ressourcen, Unterstützung bei Anträgen und Netzwerktreffen stärkten die Organisationen in ihrer täglichen Arbeit und verbesserten ihre Sichtbarkeit. Gleichzeitig entstanden wichtige Verbindungen zu Kommunen, Integrationsbeauftragten und weiteren Organisationen.
Der Bericht zeigt deutlich: Nachhaltige Strukturen und langfristige Unterstützung sind entscheidend, damit migrantische Organisationen ihre Arbeit selbstständig und wirksam fortführen können.
Projektlaufzeit 2023–2024
Der Projektbericht dokumentiert die Arbeit von Juli 2023 bis Ende 2024. Eine offizielle Publikation der Landesintegrationsbeauftragten bestätigt, dass die Servicestelle für migrantische Organisationen beim Geflüchteten Netzwerk Cottbus angesiedelt war.
